Projekte und Aktivitäten

AMOR

Im Projekt AMOR (Advanced Model-Repository) entwickelt itemis mit dem Institut für Angewandte Informatik der Universität Leipzig ein allgemeines Konzept, um Artefakte der modellbasierten Softwareentwicklung zu verwalten. Das von den Technologiepartnern konzipierte Model-Repository wird prototypisch als Lösung auf Basis von »Eclipse« umgesetzt. Das Repository, in dem Modelle durchsuchbar, versionierbar und wiederverwendbar abgelegt werden können, wird zunächst beim Anwendungspartner Intershop Communications AG eingesetzt und getestet.

Indapta

Indapta

Im Rahmen des Forschungsprojekts  Individuelle Adaption im Softwareengineering (indapta) wird ein Modellierungstool entwickelt, das Modellierungssprachen bereitstellt, die eine aktive Einbeziehung von Kunden in den Softwareerstellungsprozess erlauben. Auf Grundlage so entstandener domänenspezifischer Softwaremodelle werden Fragmente des zu erstellenden Softwarecodes in Anlehnung an Empfehlungen der MDA automatisiert generiert.
Mda for Embedded

MDA für eingebettete Systeme

Mit dem Forschungsprojekt  MDA für eingebettete Systeme untersuchen die drei beteiligten Projektteilnehmer unter der Leitung der itemis AG die Anwendbarkeit und Kombination von MDSD-Methoden auf der einen und modellbasierten Ansätzen aus dem Embedded-Umfeld auf der anderen Seite. Im Zentrum der Untersuchungen stehen Open-Source-Entwicklungswerkzeuge, allen voran Eclipse.
Q-ImPrESS

Q-ImPrESS

Das Ziel des Projektes Q-ImPrESS ist es, die Flexibilität von Software-Systemen zu erhöhen. Ein besonderer Fokus liegt auf der qualitätsbewussten Evolution existierender Altsysteme, deren Umstrukturierung zu dienstorientierten Systemen unterstützt wird. Das Projekt wird die modellbasierte Vorhersage verschiedener Qualitätseigenschaften wie Performanz, Zuverlässigkeit und Wartbarkeit integrieren, um die Auswirkungen wichtiger Entwurfsentscheidungen im Voraus aufzuzeigen. Erzielt werden soll eine deutliche Kostensenkung und Risikominimierung bei der Entwicklung und Evolution dienstorientierter Softwaresysteme. Q-ImPrESS versammelt als mittleres zielgerichtetes Projekt der Europäischen Kommission im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien acht Partner aus fünf europäischen Ländern, die zu den Markt- und Technologieführern zählen.

SEMICS Smart Electronic Maritime Information and Communication System

Semics

Ziel des Projekt SEMICS (Smart Electronic Maritime Information- and Communication System) ist die Entwicklung und Implementierung eines ganzheitlichen maritimen Informations- und Kommunikationssystems an Bord von Schwergutschiffen. Das System soll dazu beitragen, Prozesse zu reduzieren, zu vereinfachen und zu digitalisieren und so den administrativen Aufwand der Offiziere der Beluga Shipping GmbH um drei bis vier Stunden täglich zu verringern. Innerhalb des leistungsstarken Konsortiums aus Wirtschaft und Forschung fällt itemis die Aufgabe zu, individuelle Softwareentwicklungswerkzeuge für den Aufbau des neuen Systems bereitzustellen.

Verde

Das Projekt VERDE definiert ein methodisches Rahmenwerk zum iterativen, inkrementellen, verifikationsorientierten Entwurf komponentenbasierter Hardware/Software-Architekturen. Es werden Schnittstellen definiert, die die Integration und Adaption von Test- und Analysewerkzeugen zur Erfüllung von domänenspezifischen Anforderungen erlauben. Dabei wird ein offenes Rahmenwerk geschaffen, das flexibel zur Adaption an weitere Applikationsdomänen wie Automobil, sowie offen zur Einbindung notwendiger Werkzeuge ist. Daraus resultiert die Möglichkeit der Verwendung optimierter, domänenspezifischer Werkzeugketten unter Anwendung domänenübergreifender Werkzeuge und Komponentenmodelle.

Die steigende Komplexität von Software-intensiven eingebetteten Echtzeitsystemen stellt deren Entwurf vor immer neue Herausforderungen. Prognosen gehen von einem Komplexitätswachstum der Software im Automobilsektor um den Faktor zehn bis ins Jahr 2015 aus. In diesem Zuge werden ebenfalls die Anforderungen an Qualität und eine schnelle Marktreife (Time-to-market) rasant steigen. Insbesondere für domänenübergreifende Anwendungen wird erwartet, dass echtzeitfähige eingebettete Software in immer stärkerem Maße komplexe Aufgaben und Funktionen implementiert, wobei sowohl funktionale aber auch strikte nicht-funktionale Vorgaben für Performanz, Leistungsverbrauch, u. a. dringend eingehalten werden müssen.

VIRES

Im Projekt VIRES entwickelt itemis ein Modellierungswerkzeug auf Basis von Eclipse zur integrierten Spezifikation von Produkt und Produktionssystem mechatronischer Produkte. Dieses wird zukünftig Open-Source unter dem Dach von Eclipse zur Verfügung gestellt. Die integrierte Spezifikationstechnik, die dieses Werkzeug unterstützt, ist ein Systems-Engineering-Ansatz, der sich insbesondere an Ingenieure in der Vorentwicklung richtet. Die integrierte Modellierung von Produkt und Produktionssystem macht es möglich, Kosten und Robustheit bei sich ändernden Merkmalen bewerten zu können. Projektpartner sind unter anderem die Universität Paderborn, das Heinz-Nixdorf-Institut Paderborn, die Behr GmbH und Seuffer aus der Automobilbranche, Wincor-Nixdorf sowie OCÉ.

WieMod

Das Projekt WieMod behandelt das Thema »Wiederverwendung von Simulationsmodellen«. Simulationsmodelle werden heute mit Werkzeugen wie MatLab/Simulink, Modellica oder Ascet erstellt. Der Aufwand zur Erstellung solcher Simulationsmodelle ist beträchtlich. Daher sollen Simulationsmodelle wieder verwendet werden können. Voraussetzung dafür ist die Erstellung eines allgemeinen Metamodells, der Aufbau eines Modellrepositories, die Möglichkeit zur Abfrage von Modelleigenschaften über Queries sowie Ähnlichkeitsanalysen auf Modellen. Im Projekt sollen diese Werkzeugaspekte (prototypisch) umgesetzt und anhand von Modellen aus der Satellitensteuerung (Lageregelung) verifiziert werden. Projektpartner sind unter anderem die Astro Feinwerktechnik GmbH aus Berlin, das DLR aus Braunschweig sowie die Universität Stuttgart.

Kontakt

Dr. Georg Pietrek
Vorstand

Telefon: +49 231 9860-210

E-Mail: