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Glossar

A

Ajax (Asynchronous JavaScript and XML)

Konzept, welches die asynchrone Datenübertragung zwischen Server und Browser ermöglicht. Innerhalb einer Webseite werden so nur bestimmte Bereiche einer Webseite bei einer HTTP-Anfrage neu geladen.

Anforderungsanalyse

Requirements Engineering

Erhebt und verwaltet die Anforderungen des Auftraggebers an das zu entwickelnde Softwaresystem. Die Analyse ist entscheidend für den Nutzen, den wirtschaftlichen Erfolg, die Entwicklungskosten und die Entwicklungszeit eines Softwaresystems.

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B

BPM

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C

Cartridge (Steckmodul)
Gehäuse, welches elektronischen Inhalt vor Schädigungen bewahrt.
CMS-Template

Designvorlage für Content-Management-Systeme.

Content-Management-System

Softwaresystem für das Administrieren von (Web-)Inhalten mit Unterstützung des Erstellungsprozesses, basierend auf der Trennung von Inhalten und Struktur. Benutzt die Mechanismen des Dokumenten-Managements.

CSS (Cascading Style Sheets)

Beschreibungssprache, um in strukturierten Dokumenten Inhalte oder Bereiche zu formatieren. Wird verwendet, um die Darstellung vom Inhalt der Seite zu trennen.

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D

Data Warehouse

Spezielle Datensammlung, die aus heterogenen Quellen einen konsistenten Datenbestand schafft. Wird meist von operativen Daten getrennt und als Basis für das Reporting, für Analysen und die Bildung von Kennzahlen verwendet.

DSL (Domain-Specific Language)
Sprache, die auf die Beschreibung von speziellen Sachverhalten (Domain) zugeschnitten ist. Bei der MDSD werden typischerweise DSLs für verschiedenen ViewPoints eines Softwaresystems definiert.
Siehe auch:

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E

Eclipse Embedded

Entwicklung eingebetter Systeme mit Hilfe von Eclipse.

Eingebettete Systeme (Embedded Systems)

Elektronische Systeme, die in einen technischen Kontext eingebunden bzw. eingebettet sind. Diese haben dann die Aufgabe, das System, in das sie eingebunden sind, zu steuern oder zu überwachen.

Embedded Systems
EMF (Eclipse Modeling Framework)

Das Eclipse Modeling Framework (EMF) ist ein Open-Source Java-Framework zur automatisierten Erzeugung von Quelltext anhand von strukturierten Modellen, basierend auf offenen Standards. Es ist ein Projekt der Eclipse Open-Source-Gemeinschaft.

EMF-Modell

Das EMF (Eclipse Modeling Framework) kann aus einem EMF-Modell Java-Code erzeugen.

Siehe auch:
ERP (Enterprise Resource Planning)
Warenwirtschaftssysteme inklusive gegebenenfalls Produktionsplanung, Logistik und im Kern Buchhaltung und Controlling.
ETL (Extract, Transform, Load)

Prozess, der Daten aus mehreren heterogenen Quellen in eine neue konsistente Struktur überführt (Data Warehouse).

 

Siehe auch:

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F

FDD (Feature Driven Development)

Agiles Vorgehensmodell, wobei im Unterschied zu anderen Modellen als erster Projektschritt ein relativ detailliertes Modell des Gesamtprojektes erstellt wird. Von diesem Modell wird eine Liste von Features abgeleitet, aus denen das Gesamtmodell besteht.

Formalisierung
Auflösung zielgerichteter Handlungen in wiederholbare und übertragbare Verfahrensschritte.
Fornax

Open-Source-Plattform zur Entwicklung von Werkzeugen und Komponenten für die modellbasierte Softwareentwicklung.

Weitere Informationen: http://fornax.sourceforge.net/

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G

GEF

Graphical Editing Framework

Framework zur Erstellung grafischer Modelleditoren.
Siehe auch:
Generator

Erzeugt automatisierten Quellcode aus einem Modell.

Generierung

Erzeugung von Anwendungen oder Funktionen in der Softwareentwicklung.

Geschäftsprozessmanagement

Business Process Management, BPM

Erhebt und verwaltet die Anforderungen des Auftraggebers an das zu entwickelnde Softwaresystem. Die Analyse ist entscheidend für den Nutzen, den wirtschaftlichen Erfolg, die Entwicklungskosten und die Entwicklungszeit eines Softwaresystems. Sie bildet die Grundlage für erfolgreiches Change Management und Abnahmekriterien.
GMF

Graphical Modeling Framework

Ergänzung zum Graphical Editing Framework (GEF). Unterstützt die generative Entwicklung von grafischen Modelleditoren mit GEF.

Siehe auch:

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H

HTML (Hypertext Markup Language)

Standard zur Erstellung maschinen- und menschenlesbarer Dokumente in Form einer Baumstruktur, der vom World Wide Web Consortium (W3C) definiert wird. HTML definiert dabei die Regeln für den Aufbau solcher Dokumente.

Weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Html

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J

Java

Objektorientierte Programmiersprache, die im Auftrag des amerikanischen Computerherstellers Sun Microsystems entworfen wurde. Wird noch heute weiterentwickelt. Man unterscheidet Java-Applets, die in einem Webbrowser ausgeführt werden, Java-Servlets, die auf einem Webserver ausgeführt werden und Java-Anwendungen, die von einer virtuellen Maschine als eigenständige Programme ausgeführt werden.

Weitere Informationen: http://java.sun.com
JavaScript

Clientseitige Skriptsprache, die dazu entwickelt wurde, Webseiten dynamisch zu gestalten. Mittels einer Schnittstelle zum DOM können Elemente manipuliert werden, nachdem das Dokument zum Client übertragen wurde.

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K

Komprimierung

Verkleinerung oder Zusammenfassung von Daten.

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M

MDA

Modellbasierte Architektur, Model Driven Architecture

Standardisierungsinitiative der Object Management Group (OMG) zur modellbasierten und generativen Softwareentwicklung. Die MDA sichert durch eine klare Trennung von Abstraktionsschichten bei der Systemmodellierung die Wiederverwendbarkeit und Langlebigkeit der Modelle. Die automatische Generierung von Quellcode aus den Modellen erhöht den Automatisierungsgrad der Entwicklung und minimiert Fehlerquellen.
Weitere Informationen: http://www.omg.org/mda/
Siehe auch:
MDSD
Migration

Datenübertragung von einem Quellsystem in ein Zielsystem. Wird häufig durch Migrationswerkzeuge (teil)automatisiert durchgeführt.

Modellbasierte Softwareentwicklung

MDSD, Model Driven Software Development, Modellgetriebene Softwareentwicklung

Vorgehensmodell für die Entwicklung von Software, bei dem nicht direkt der ausführbare Programmcode erstellt wird, sondern zunächst auf die Problemstellung angepasste, meist grafische Modelle erstellt werden. Der von der OMG eingeführte Ansatz der Model Driven Architecture (MDA) ist eine Umsetzung dieses Prinzips.

Weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/MDSD
Siehe auch:
Modelltransformation
Teil der modellbasierten Softwareentwicklung. Tritt in der Regel als zusätzlicher Schritt zwischen der Validierung und der Codegenerierung auf und bereitet die eingelesenen Modelle so auf, wie der Codegenerator sie erwartet.

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N

NGOSS
Einfache und modulare Software im Bereich der Telekommunikation, die Standardschnittstellen zu anderen Tools ermöglicht.

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O

OLAP (Online Analytical Processing)

OLAP-Daten bilden die Grundlage für Analysen der Geschäftstätigkeit von Unternehmen. Als Gegensatz zu Online-Transaction-Processing (OLTP) zu sehen.

Siehe auch:
OLTP (Online Transaction Processing)

Beschreibt die Art, wie die Geschäftssysteme eines Unternehmens auf eine Datenbank zugreifen. Dabei sind die Datenbankstrukturen auf die Unterstützung paralleler Zugriffe und die Datenobjekte der Geschäftsprozesse optimiert. Sie sind damit nicht optimal für OLAP-Anwendungen geeignet.

Siehe auch:

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P

PMBoK (Project Management Body of Knowledge)
Siehe auch:
PMI (Project Management Institute)

Non-Profit-Organisation, die fokussiert ist auf die Anforderungen professioneller Projektmanager. Das PMI ist über seine Mitglieder, die aus allen großen Industriezweigen kommen, in über 135 Ländern repräsentiert. Im »Guide to PMBoK (Project Management Body of Knowledge)« des PMI werden die Prozesse und Kerngebiete des angewandten Projektmanagements beschrieben.

Weitere Informationen: http://www.pmi.org
Prototyp
Vorzeigbares Stück Software, dass dem Anwender einen Eindruck von der angedachten Lösung bietet. Es muss sich dabei nicht einmal um ausführbare Software handeln.
PSM (Platform Specific Model)

Softwaremodell, welches an eine bestimmte Plattform gebunden ist. Außerdem kann man mit dem PSM ein plattformgebundenes Modell (PIM) mit plattformspezifischen Details erweitern.

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R

Requirements Engineering
RSS (Really Simple Syndication)
Dienst, den man auf vielen Webseiten findet. Dieser Dienst ähnelt einem Nachrichtenticker und liefert einen kurzen Textanriss und einem Verweis auf die Originalseite. Diese Ticker kann man mit entsprechenden Programmen abonnieren und erhält automatisch die neuen Einträge.

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S

Scrum

Leichtgewichtige, agile Management-Methode, um Produkt- bzw. Softwareentwicklungen zu leiten.

Weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Scrum
Serviceorientierte Architektur

Service-oriented Architecture, SOA

Architekturkonzept, das die Bereitstellung fachlicher Dienste und Funktionalitäten in Form von Services vorsieht.
SOA
SOAP (Simple Object Access Protocol)

Protokoll, mit dessen Hilfe Daten zwischen Systemen ausgetauscht und Remote Procedure Calls durchgeführt werden können. SOAP stützt sich auf die Dienste anderer Standards: XML zur Repräsentation der Daten sowie Internet-Protokolle der Transport-und Anwendungsschicht zur Übertragung der Nachrichten.

Weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/SOAP
Softwarearchitektur

Beschreibt die grundlegenden Komponenten und deren Zusammenspiel innerhalb eines Softwaresystems.

Spezifikation

Beschreibung eines Produktes, eines Systems oder einer Dienstleistung.

Struts

Open-Source-Framework, das die Präsentations- und Steuerungsschicht von Java-Webanwendungen bildet.

Weitere Informationen: http://struts.apache.org

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T

Tool (Werkzeug)

Hilfswerkzeug, um das Arbeiten am Computer zu vereinfachen.

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U

UML (Unified Modeling Language)

Eine von der OMG entwickelte und standardisierte Sprache für die Modellierung von Software und anderen Systemen. Die UML definiert Bezeichner für die meisten Begriffe, die für die Modellierung wichtig sind, und legt mögliche Beziehungen zwischen diesen Begriffen fest. Zudem definiert die UML grafische Notationen für diese Begriffe und für Modelle von statischen Strukturen und von dynamischen Abläufen, die man mit diesen Begriffen formulieren kann.

Weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/UML
Unternehmensanwendungen

Klassische Verwaltungs- und Produktionssteuerungssysteme, die auf Servern laufen.

Usabilityanalysen

Analyse mehrerer Experten, die unabhängig voneinander ein Produkt (z.B. eine Website) auf Fehler und Probleme untersuchen.

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V

Validator
Programme, mit deren Hilfe Quelltexte auf ihre Richtigkeit überprüft werden können.
Validierung

Mit der Validierung wird die Effektivität der Entwicklung sicher gestellt, damit ein falsches Entwicklungsvorgehen verhindert werden kann.

V-Modell

Umfassende Projektmanagement-Struktur für die IT-Systementwicklung. V-förmige Darstellung, in der zeitliche Position und Detailtiefe dargestellt wird.

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W

Webservice

Software-Anwendung, die mit einem URI eindeutig identifizierbar ist und deren Schnittstellen als XML-Artefakte definiert, beschrieben und gefunden werden können. Unterstützt die direkte Interaktion mit anderen Programmen unter Verwendung XML-basierter Nachrichten durch den Austausch über internetbasierte Protokolle.

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X

XHTML (Extensible Hypertext Markup Language)

Erster Dokumenttyp einer Familie aktueller und zukünftiger XHTML-Dokumenttypen und -Module. XHTML 1.0 umfasst den selben Sprachumfang wie HTML 4.01; lediglich die Syntax wurde an die gegenüber SGML deutlich strengeren Regeln von XML angepasst.

Weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Xhtml
XML (Extensible Markup Language)

Standard zur Erstellung maschinen- und menschenlesbarer Dokumente in Form einer Baumstruktur, der vom World Wide Web Consortium (W3C) definiert wird. XML definiert dabei die Regeln für den Aufbau solcher Dokumente.

Weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/XML
Xpand
Schablonenbasierte Sprache zur Codegenerierung.
Xtend
Sprache zur nichtinvasiven Metamodellerweiterung und Modelltransformation.
Xtext
Unterstützt die grammatikbasierte Erstellung von textuellen DSLs. Aus einfachen Grammatiken werden dabei die benötigten Parser, Metamodelle und Editoren für die definierten DSLs generiert. Xtext ist Teil des Eclipse TMF Projekts.
Siehe auch:

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