Modellbasierte Softwareentwicklung
Zusammenfassung
Die Informationstechnologie hat in den vergangenen Jahrzehnten die Industrialisierung in vielen Branchen unterstützt und damit zu deutlichen Produktivitätssteigerungen beigetragen. Auch in der Softwareentwicklung läuft die Zeit der Manufaktur ab. Ein hohes Maß an Standardisierung und Automatisierung hat inzwischen Einzug gehalten. Das ist die Voraussetzung, um Ihre Geschäftsprozesse optimal durch die IT-Landschaft zu unterstützen.
Die itemis AG als weltweiter Technologieführer im Bereich der modellbasierten Softwareentwicklung begleitet den IT-Industrialisierungsprozess Ihres Unternehmens.
Herausforderungen
In vielen Branchen stehen die Unternehmen in den kommenden Jahren vor der Aufgabe, ihre IT-Systeme zu konsolidieren. Denn nur eine IT-Landschaft, die sich flexibel und zeitnah an veränderte Geschäftsprozesse anpassen lässt, kann rechtzeitig auf technische Innovationen, die dynamische Marktentwicklung und den zunehmenden Wettbewerb reagieren. Die industrialisierte Herstellung von Software führt zu einer deutlichen Verbesserung der Qualität und einer höheren Entwicklungsgeschwindigkeit – und damit letztendlich zu einer Optimierung der Geschäftsprozesse.
Software-Produktionsstraße
Die wichtigsten Säulen der Industrialisierung in der Softwareentwicklung sind die Standardisierung und die Automatisierung. Der Garant für die Einhaltung von Standards und Automation ist ein modellbasiertes und generatives Vorgehen – von der fachlichen Anforderungsaufnahme bis zum ablauffähigen Programmcode.
Die Softwareerzeugung auf der Grundlage von Modellen diszipliniert den Entwicklungsprozess, denn sie »erzwingt« die Einhaltung von unternehmensweit gültigen Programmierrichtlinien und -standards. Ein Wildwuchs an unterschiedlichen Frameworks, Programmiermodellen und -sprachen ist damit ausgeschlossen. Außerdem trennt dieses Verfahren die Fachlichkeit (Modelle) von der Technik (Generator) und macht damit die Komplexität der Aufgabenstellung beherrschbar.
DSL (Domain Specific Language)
DSLs sind formale, selbst definierte und speziell auf eine Domäne zugeschnittene Sprachen, mit denen Modelle erstellt werden. Eine DSL kann grafisch oder textuell ausgeprägt sein und ermöglicht leichte Verständlichkeit sowie formale Spezifikation.
Die Modellierung erfolgt mit speziell auf die einzelnen Domänen zugeschnittenen Sprachen, den Domain Specific Languages. Diese domänenspezifischen Modellierungssprachen sind eine hervorragende Plattform für die Kommunikation zwischen IT-Mitarbeitern bzw. Anforderungsanalysten und den Fachexperten, denn sie erlauben auch fachspezifische Ausdrucksformen und beschränken die Freiheitsgrade der Modellierungssprache auf ein notwendiges Maß.
Das Kommunikations-GAP wird deutlich verringert: Denn mit DSLs sprechen IT und Fachabteilung endlich eine gemeinsame Sprache!
Die domänenspezifischen Modelle lassen sich mittels maßgeschneiderter Generatoren automatisiert in ablauffähigen Softwarecode für beliebige Zielplattformen transformieren. Die Generatoren können im Gegensatz zu den frühen CASE-Ansätzen flexibel und vollständig angepasst werden. Mit domänenspezifischer Modellierungssprachen und Generatoren entsteht eine individuelle Software-Produktionsstraße, mit der sich auch komplette Produktlinien abdecken lassen. Die Produktionsstraßen lassen sich für jede Domäne aufbauen. Zusammen bilden sie Ihre individuelle, unternehmensweite Softwarefabrik.
Modellbasierte Softwareentwicklung mit itemis
Die itemis AG identifiziert anhand einer Übersicht der IT-System- und Anwendungslandschaft (z.B. IT-Bebauungsplan) den Industrialisierungsbedarf Ihres Unternehmens – und begleitet Ihren IT-Industrialisierungsprozess. Mit unserem Know-how im Bereich der modellbasierten Softwareentwicklung unterstützen wir Sie beim Aufbau einer Software-Produktionsstraße, die individuell auf die Anforderungen ihres Unternehmens zugeschnitten ist.
Die Vorteile auf einen Blick
- Automation und Standardisierung
- Sichere Umsetzung von Architekturvorgaben
- Wiederverwendung von Modellen und Generatoren
- Trennung fachlicher und technischer Aspekte
- Vollständige Konsistenz zwischen Code, Dokumentation, Tests und Konfigurationen
- Sehr frühe Identifizierung von Fehlern bereits auf Modellebene
MDSD-Potenzialanalyse
Sanfter Einstieg in die modellbasierte Softwareentwicklung – itemis macht's möglich!
In dem Workshop »MDSD-Potenzialanalyse« zeigen wir Ihnen vor Ort den besten Weg für die Einführung automatisierter Entwicklungsverfahren auf. Damit können Sie ohne großen finanziellen Aufwand überprüfen, welche Voraussetzungen in Ihrer IT-Systemlandschaft für die Einführung modellbasierter Methoden gegeben sind.
