Agiles Projektmanagement
Zusammenfassung
Die automatisierte und agile Softwareentwicklung von itemis kann auf eine kurze Formel gebracht werden: Flexibel, schlank, erfolgreich.
Die itemis AG setzt bei der Softwareerstellung mit Scrum auf einen sehr leichtgewichtigen Projektmanagementprozess, der nur wenige Regeln, Rollen und Prinzipien formuliert – und so entscheidende Vorteile für den Entwicklungsprozess bringt: Es kann schneller und flexibler auf veränderte Anforderungen reagiert und früher lauffähige Software erzeugt werden.
Diese agile Projektmanagement-Methode ist damit vor allem für hoch komplexe Projekte sehr gut geeignet.
Scrum-App

Scrum kompakt ist eine App für agile Entwickler, die bei der Umsetzung einiger der Kerndisziplinen von Scrum unterstützt.
Scrum Publikationen
Scrum Events in 2010
- Self organizing teams – Workshop (Zürich, 10.12.2010)
- Certified Scrum Master Training (Zürich, 08.12. - 09.12.2010)
- Self organizing teams – Workshop (Stuttgart, 24.11.2010)
- Certified Scrum Master Training (Stuttgart, 22.11. - 23.11.2010)
- Certified Scrum Master Training (Dresden, 02.11. - 03.11.2010)
- Certified Scrum Master Training (Köln, 18.10. - 19.10.2010)
- Self organizing teams – Workshop (Dortmund, 07.10.2010)
- Certified Scrum Master Training (Dortmund, 05.10. - 06.10.2010)
- Scrum: Hochwertige Ergebnisse in kurzer Zeit – Effektive Toollandschaft in Software-Projekten (Essen, 28.09.2010)
- KANBAN-Kompakt mit Matthias Bohlen (Köln, 13.09. - 13.09.2010)
- Self organizing teams – Workshop (Berlin, 06.08.2010)
- Certified Scrum Master Training (Berlin, 04.08. - 05.08.2010)
- Certified Scrum Master Training (Dortmund, 15.06. - 16.06.2010)
- Self organizing teams – Workshop (Zürich, 02.06.2010)
- Agile Methoden in streng regulierten Produktentwicklungsprozessen (Jena, 01.06. - 02.06.2010)
- Certified Scrum Master Training (Zürich, 31.05. - 01.06.2010)
- Scrum – Kompakt (Zürich, 19.04.2010)
- Self organizing Teams – Workshop (Leipzig, 19.03.2010)
- Certified Scrum Master Training (Leipzig, 17.03.2010 - 18.03.2010)
- Scrum in Festpreisprojekten (Frankfurt, 17.03.2010)
- Scrum – Kompakt mit Joseph Pelrine (Jena, 25.02.2010)
Die agilen Projektmanagement-Methoden sind in der Softwareentwicklung immer mehr auf dem Vormarsch, denn sie führen zu deutlich besseren Ergebnissen als herkömmliche Verfahren.
Zwei Gründe führten zur Entstehung der agilen Verfahren: Einerseits die Erkenntnis, schneller und flexibler auf veränderte Anforderungen reagieren zu müssen, und andererseits der Wunsch, früher lauffähige Software zu erhalten.
Scrum
Um den Entwicklungsprozess flexibler und schlanker zu gestalten, setzt itemis auf Scrum, die führende und am weitesten verbreitete agile Methode.
Scrum trägt dazu bei, die Entwurfsphase zu verkürzen und schnell zu lauffähigen Software-Prototypen zu gelangen. Änderungen der Kundenanforderungen werden in Scrum-Projekten auch nicht als Störfaktor wahrgenommen, sondern gelten als normal und werden von vornherein mit eingeplant.
Scrum ist deshalb vor allem für hoch komplexe Projekte mit noch unklaren Anforderungen oder Prototyping sehr gut geeignet, denn mit dieser Methode wird Komplexität beherrschbar. Außerdem besteht eine hohe Transparenz, die zu einer Minimierung der Risiken führt. Die Vorgehensweise wird dabei individuell auf den Kunden und das Projekt angepasst.
Scrum-Rollen
In Scrum werden nur drei Rollen mit klar umrissenen Aufgaben festgelegt:
- Product Owner
Der Producty Owner ist der Auftraggeber, der die fachliche Seite vertritt und für das Budget verantwortlich ist. Er alleine stellt die Anforderungen, die in die Anforderungsliste einfließen. Dieses sogenannte Product Backlog enthält damit alle Funktionen des zu entwickelnden Produkts. Außerdem beurteilt der Product Owner die Umsetzung der Anforderungen durch das Team und setzt regelmäßig die Prioritäten hinsichtlich der einzelnen Product-Backlog-Elemente. - Scrum-Team
Das Team, das interdisziplinär zusammengesetzt ist (u. a. Entwickler, Architekten), organisiert sich selbst und arbeitet innerhalb einer Iteration, die in der Scrum-Terminologie Sprint heißt und in der Regel einen Zeitraum von rund zwei bis vier Wochen umfasst, eigenverantwortlich. Die Aufgabe des Teams ist es, die Anforderungen umzusetzen, zu deren Bearbeitung es sich bei der Sprint-Planung verpflichtet hat. - Scrum Master
Der Scrum Master tritt für die ordnungsgemäße Durchführung und Implementierung von Scrum im Rahmen des Projektes ein. Er überwacht die Einhaltung der Regeln und sorgt dafür, dass der Entwicklungsprozess zielgerichtet verläuft. Wenn es die Situation erfordert, greift er steuernd ein und räumt eventuelle Hindernisse aus dem Weg.
Regeln und Prinzipien in Scrum
In der Praxis hat sich auch bewährt, dass Scrum für den Entwicklungsprozess nur wenige Regeln und Prinzipien formuliert:
- Konzentration auf das Wesentliche
Es wird eine konsequente Priorisierung der Anforderungen vorgenommen. Damit liefert Scrum als erstes die Software, die der Kunde auch am dringendsten benötigt. - Transparenz
Auslieferbare Software wird am Ende jedes Sprints präsentiert. Der Projektfortschritt ist damit direkt erkennbar und der Stand der Entwicklung jederzeit transparent. - Kurze, teamorientierte Abstimmungen
In sogenannten Daily Scrums tauscht sich das Team über den Fortschritt des Projekts und die anstehenden Arbeitspakete aus. Fehlentwicklungen und Probleme lassen sich durch diese täglichen Überprüfungen und Anpassungen vermeiden. - Regelmäßige Reviews
Am Ende einer Iteration findet eine Nachbetrachtung statt, bei der die Ergebnisse hinterfragt werden. Das regelmäßige Feedback führt zu einer ständigen Verbesserung des Prozesses und damit zu einer höheren Qualität.
Nutzen durch Scrum
- Beherrschung von Komplexität
- Minimierung von Risiken
- Verkürzung von Entwicklungszyklen
