Alle Workshops auf einen Blick

Webservices mit Apache CXF

Gegenstand des Workshops ist die Implementierung und der Aufruf von Web Services in Java mit Hilfe des Frameworks Apache CXF, des Nachfolgers von XFire. Darüber hinaus werden die erforderlichen theoretischen Web-Service-Grundlagen wie XML, XML-Schema, SOAP und WSDL vermittelt. Die Teilnehmer erhalten zu Beginn eine vollständige Entwicklungsumgebung basierend auf JDK 1.6, Eclipse 3.5, Tomcat 6 und ActiveMQ 5. Der Inhalt wird mit einem durchgängigen Beispiel praktisch veranschaulicht und in Übungen vertieft.

Spring

Das Spring Framework ist ein Open Source Framework basierend auf der Java-Plattform. Ähnlich wie die Java Enterprise Editon (JEE) besitzt Spring ein über Schnittstellen definiertes Architekturmodell für Unternehmensanwendungen. Daneben gibt es in Spring jedoch ein POJO-basierendes Programmiermodell. Wesentliches Ziel des Spring Frameworks ist die Entkopplung von Anwendungskomponenten wie grafische Oberflächen oder der Zugriff auf  Datenbanken. Dieser Workshop vermittelt die wesentlichen Grundlagen des Spring Frameworks, die in praktischen Übungen vertieft werden.

Maven

Maven ist ein Buildmanagement-Werkzeug für die objektorientierte Entwicklung mit Java. Entwickler können mit Maven Java-Anwendungen standardisiert erstellen und verwalten. Maven unterstützt sie dabei von der Anlage eines Softwareprojektes über das Kompilieren und Testen bis zum Verteilen der Software auf Anwendungsrechnern, so dass viele Schritte automatisiert werden können. Der Workshop vermittelt umfassenden Einblick in die Funktionalität und Einsetzbarkeit von Maven für große Softwareprojekte.

Groovy

Groovy ist eine objektorientierte dynamische Sprache, welche auf der Java-Plattform aufsetzt. Klassen oder Bibliotheken der Plattform sind direkt mit Groovy verwendbar. So gliedert sich Groovy einfach in bestehende Java-Infrastrukturen ein. Groovy verzichtet auf den syntaktischen Ballast klassischer Programmiersprachen und ist damit einfach erlernbar. Besonders eignet sich Groovy zur XML-Bearbeitung oder zum Testen von Groovy oder Java-Anwendungen. Dieser Workshop führt die Teilnehmer in die Sprachkonzepte und Verwendung von Groovy ein.

Daten speichern mit dem Java Persistence API

Eine objektorientierte Anwendungsentwicklung einerseits und das Speichern in relationalen Datenbanksystemen andererseits: Es ist eine Herausforderung, beides in Harmonie zusammenzuführen. Mit dem Java Persistence API (JPA) liegt ein Standard vor, der eine Brücke schlägt: Der Entwickler persistiert domänenspezifische Java-Objekte in der Datenbank; JPA kümmert sich um die nötige Umsetzung in Datenbanktabellen (object/relational mapping).

Auch bereits vorhandene Datenbankschemata, die nicht geändert werden können oder sollen, lassen sich mittels JPA für moderne Java-Anwendungen nutzbar machen – und zwar sowohl mit Java EE als auch mit Java SE.

MDD für Java Enterprise

In der Java Enterprise Entwicklung finden sich große Anteile an wiederkehrenden Codebe­standteilen, die allein der technischen Infra­struktur geschuldet sind. In diesem eintägigen Workshop erfahren die Teilnehmer wie diese technischen Codeanteile mit Hilfe modell-getriebener Softwareentwicklung abgebildet werden. Ein exemplarischer MDSD-Workflow mit all seinen Aspekten Remote- Kommuni­kation, Kontrollfluss, Persistenz, etc. wird an einem Tag in Kurzform vorgestellt und kann von den Teilnehmern am eigenen Notebook mitvollzogen werden.

EJB 3

Enterprise Java Beans haben sich in den letzten Jahren als Mittel der Wahl für die Umsetzung von geschäftskritischen und hochlastfähigen betriebswirtschaftlichen Anwendungen durchgesetzt. EJB 3 ist die Antwort auf die Kritik aus der Entwicklergemeinde an der Vorgängerversion des Standards, EJB 2.x. Es wurden moderne, leichtgewichtige Konzepte umgesetzt, die alte, häufig fehlerträchtige Konzepte ablösen.

Testgetriebene Entwicklung

Testgetriebene Softwareentwicklung (TDD) ist eine Entwicklungsmethode, um anforderungsgerechte, testbare Anwendungen zu erstellen. Mit TDD entwickelter Quellcode ist meist wartbarer und lässt sich einfach erweitern. In diesem Workshop werden die Konzepte von TDD vorgestellt. Mit dem Testframework Junit und der dynamischen Sprache Groovy erhält der Teilnehmer Werkzeuge an die Hand, um TDD aktiv anzuwenden.

Qualitätsmessung und testgetriebene Entwicklung

Der Workshop gibt einen umfassenden Überblick über effizientes Qualitätsmanagement in Softwareprojekten. Beginnend mit den theoretischen Hintergründen werden die formale Spezifikation von Testfällen sowie moderne Open Source Frameworks vorgestellt, mit denen die Qualität in einem Projekt gemessen werden kann. Die Teilnehmer erfahren, wie ein Continuous-Build-Prozess in einem Projekt funktioniert.

Es werden Verfahren zur Erzeugung und Verwaltung umfangreicher Testdaten gezeigt. Dazu werden verschiedene Wege aufgezeigt, wie Qualitätsmanagement in Projekten und Institutionen etabliert und ausgebaut werden kann.

Softwareentwicklung für eingebettete Systeme mit MDSD

In der Entwicklung eingebetteter Systeme wächst der Softwareanteil stetig an. Dies bringt ein Maß an Komplexität mit sich, das nur mit Hilfe geeigneter Werkzeuge beherrscht und gepflegt werden kann. Dieser Workshop zeigt, wie eingebettete Systeme mit Mitteln der modellbasierten Softwareentwicklung (MDD) erstellt werden können und wie die hierzu verwendeten Werkzeuge auf spezifische Anforderungen zugeschnitten werden.

Die Teilnehmer des Workshops vollziehen am eigenen Notebook die gesamte Prozesskette, angefangen von Blockschaltbildern, wie sie aus Matlab/Simulink bekannt sind, bis hin zum lauffähigen Beispiel auf einer externen Hardware. 

Einführung in die Entwicklung domänenspezifischer Sprachen (DSLs) mit Xtext

Xtext unterstützt die grammatikbasierte Erstellung von textuellen DSLs. Ziel des Workshops: Die Teilnehmer kennen die Möglichkeiten von Xtext und sind in der Lage, eigene externe, textuelle DSLs in modellbasierten Projekten zu verwenden.

Eclipse Modeling Framework (EMF)

Das Eclipse Modeling Framework (EMF) versetzt Entwickler in die Lage, schnell Anwendungen auf der Basis von einfachsten Modellen zu erstellen. Dieser Workshop deckt alle wichtigen Aspekte von EMF und den dazugehörigen Technologien ab.

Graphical Editing Framework (GEF)

Das Projekt für das Graphical Editing Framework (GEF) liefert ein White-Box-Framework, das den Bau von grafischen Editoren für die Workbench-Benutzeroberfläche von Eclipse unterstützt. GEF wird als Eclipse-Tool-Projekt bereitgestellt.

Es besteht aus zwei Teilen: Einem 2D-Rahmenwerk (Draw2d) für die grafische Darstellung sowie dem eigentlichen Graphical Editing Framework, das auf der Basis von SWT und der Eclipse-Workbench-API den Bau der grafischen Editoren unterstützt. Der Workshop umfasst detailliert beide Teile des Frameworks (Draw2d und GEF). Da GEF-Editoren zur Integration in die Eclipse-Workbench-Benutzeroberfläche bestimmt sind, werden die hierfür relevanten Konzepte der Workbench API ebenfalls eingeführt.

Im theoretischen Teil des Workshops werden zunächst alle Konzepte und ihre Beziehungen zueinander vertieft, in zahlreichen Übungen wird dann die praktische Anwendung trainiert. (Simple Statechart Editor).

Graphical Modeling Framework (GMF)

Das Graphical Modeling Framework (GMF) bietet einen modellgetriebenen Ansatz, um grafische Editoren für ein gegebenes Ecore Modell zu generieren. Es bietet eine Reihe von Konfigurationsmodellen, einen Code-Generator und eine Rich Runtime Platform basierend auf GEF. Dieser Workshop deckt diese drei Themen ab und versetzt die Teilnehmer in die Lage, auch in der Praxis funktionsfähige GMF Editoren zu erstellen.

Modellbasiert entwickeln mit Eclipse Modeling

Bei der modellgetriebenen Entwicklung spielen Modelle die Rolle des Quellcodes. Es werden domänenspezifische Sprachen erstellt, die als Grundlage für Modelle dienen, die formal genug sind um daraus Quellcode zu generieren oder diese zu interpretieren. Das Eclipse Modelling project bietet eine Reihe von Werkzeugen für die modellgetriebene Softwareentwicklung. Dieser Workshop gibt einen Einblick in einige dieser Werkzeuge, die sich in den vergangenen Jahren im MDSD-Umfeld bewährt haben.

Modellbasierte Entwicklung – die Herausforderungen

Dieser Workshop beleuchtet die Themen rund um modellgetriebene Entwicklung aus der Perspektive von Softwarearchitekten und Projektmanagern. Es braucht mehr, um modellgetriebene Entwicklung erfolgreich einzusetzen als einfach nur die Werkzeuge in die eigene Toolkette einzubinden. Wichig ist ebenfalls die Aufgabe, modellgetriebenes Entwickeln in einen agilen Software Entwicklungsprozess zu integrieren. In diesem Workshop werden Hintergründe und Konzepte für die effektive Nutzung von modellgetriebener Entwicklung in Softwareprojekten gelehrt.

Modellierung und domänenspezifische Sprachen erstellen mit EMF und Xtext

Das »Eclipse Modeling Project« bietet alle Komponenten für die modellbasierte Softwareentwicklung. Die Eclipse-Werkzeuge eignen sich gut zum Bau umfassender, domänenspezifischer Plattformen.

Die ersten beiden Tage dieses »Eclipse Modeling« Workshops führen die Teilnehmer in das Thema Modellierung ein und decken die dazugehörigen Technologien ab. An Tag drei und vier erlernen die Teilnehmer das Erstellen domänenspezifischer Sprachen mit Xtext.

Scrum Workshop

Scrum formuliert nur einige, wenige Regeln, Rollen und Prinzipien, die entscheidende Vorteile bei der Softwareentwicklung bedeuten: Konzentration auf das Wesentliche, Transparenz, kurze und teamorientierte Abstimmungen sowie kontinuierliche Verbesserung durch regelmäßige Reviews.

In diesem 2-tägigen Workshop vermitteln wir Ihnen an einem Basis- sowie einem Advanced-Tag die Grundlagen von Scrum und zeigen anhand von ausgewählten Projektbeispielen die Anwendungsmöglichkeiten von Scrum auf.

Die beiden Workshoptage sind auch einzeln buchbar.

Scrum explained: Ein Team, ein Roboter, ein Tag...

In diesem praxisbezogenen Training lernt das Team Scrum kennen. Die itemis-Trainer erläutern anschaulich Grundbegriffe, Vorgehen und Prozesse. Der Workshop richtet sich an IT-Mitarbeiter, die nach der Umstellung der Prozesse in Ihrem Unternehmen auf eine agile Vorgehensweise in Zukunft das Scrum-Team bilden. Aber auch an neu zusammengestellte Teams mit ersten Scrum-Erfahrungen.

ScrumMaster-Zertifizierung mit Joseph Pelrine

Scrum ist eine leichtgewichtige, agile Management-Methode, um Produkt- bzw. Softwareentwicklungen zu leiten. Dieses Seminar vermittelt Ihnen an zwei Tagen mit Hilfe praktischer Übungen was Scrum noch ist, welche Stärken es hat und für welche Zwecke Sie es gewinnbringend einsetzen können aber auch wo seine Grenzen sind. Es werden die diversen Rollen in Scrum (ScrumMaster, Entwicklerteam und Product-Owner) und ihre Aufgaben erläutert sowie Sinn und Zweck der Meetings »Daily Scrum«, »Sprint-Planning«, »Sprint-Review« und »Retrospektiven« für die Planung und Steuerung des Projekts sowie des Teams verdeutlicht.

Product Owner-Zertifizierung mit Joseph Pelrine

Dieses Training beschäftigt sich mit der Rolle des »Product Owners« in der Software-Entwicklungsmethode Scrum. Sie lernen sowohl das »Scrum Framework« als auch die Grundlagen der »Product Owner Rolle« kennen. Ergänzend stehen eine Fülle von Themen für fortgeschrittene Scrum-Experten auf dem Lehrplan. Durch eine Mischung aus Vortrag, Übungen, Diskussionen und Erfahrungsberichten gewinnen die Teilnehmer viel wertvolles Wissen für ihr erstes (oder das nächste!) Scrum-Projekt als »Product Owner«.

Selbstorganisierte Teams coachen

Die Selbst-Organisation von Menschen ist eine schwierige Sache. Agile Coaches, vor allem ScrumMaster, werden ständig vor die Frage gestellt, wie sie ihre Teams am besten führen bzw. motivieren, ohne ihnen explizit zu sagen, was sie tun sollten. Außer den klassischen Schriften zu diesem Thema (z.B. Tuckman), oder Werken, die darauf aufbauen, gibt es hierzu aber wenig Informationen oder Trainings. Ein Team allein zu lassen mit der Einstellung »Sie sind ja alle erwachsen, sie kommen da schon zurecht«, ist genau so verantwortungslos, wie eine hierarchische Befehlsstruktur einzuführen. Also, wie macht man es am besten?

Kontakt

André Ufer
Marketing Manager

Telefon: +49 231 9860-210

E-Mail:

Workshopförderung

In einigen Bundesländern werden bis zu 500 € der Weiterbildungkosten aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds übernommen.

Informationen zu Fördermöglichkeiten.