Der Beitrag der Nutzer zur Barrierefreiheit
Zusammenfassung
Unter dem Titel »Einfach für Alle – Konzepte und Zukunftsbilder für ein Barrierefreies Internet« kommen am 6. Mai 2008 rund 300 Experten und Entscheider aus Behörden, Unternehmen, Politik, Wissenschaft und Medien in Gelsenkirchen zusammen, um über aktuelle und zukünftige Entwicklungen im und durch das Web zu diskutieren.
Wer macht kollaborative Webseiten barrierefrei?
Neben der Leitfrage soll auch der Frage nachgegangen werden, welche konkreten Projekte momentan bereits umgesetzt werden, welche zusätzlich noch sinnvoll wären und was Staat, Gesellschaft, Wirtschaft und Internetschaffende dafür tun können, um diese anzustoßen und umzusetzen.
Folgende Fragen können im Rahmen des Workshops diskutiert werden:
- Wo liegen die hauptsächlichen Barrieren bei gemeinschaftlich erstellten Webseiten?
- Welche technischen Möglichkeiten gibt es, um kollaborative Webseiten barrierefrei zu machen?
- Welche Vorteile hat es, wenn gemeinschaftlich erstellte Webseiten barrierefrei werden? Wie groß ist der Aufwand? Was kostet es?
- Worauf müssen Nutzer und Betreiber kollaborativer Seiten bei der Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderung achten?
- Wie können sich Menschen mit Behinderungen in diesen Prozess einbringen?
- Wer überwacht in einer gleichberechtigten Gemeinschaft die Einhaltung der vereinbarten Regeln?
- Welche Frameworks, Tools und Libraries gibt es für die Entwicklung barrierefreier Anwendungen?
- Was können/dürfen/sollen und müssen gewinnorientierte Unternehmen und große Organisationen vom Prinzip barrierefreier kollaborativer Anwendungen lernen?
Michael Jendryschik, Bereichsleiter Webentwicklung
Michael Jendryschik leitet den Bereich Webentwicklung bei itemis in Lünen. Der Diplom-Informatiker (FH) arbeitete nach seinem Abschluss im CMS- und E-Commerce-Umfeld, zunächst als Entwickler und Berater, später in leitender Position.
Michael Jendryschik ist Buchautor (Einführung in XHTML, CSS und Webdesign), schreibt Fachartikel und hält Schulungen und Vorträge. Auch als Webkraut setzt er sich für Webstandards ein und verfolgt und gestaltet mit Interesse die Entwicklung des Web 2.0.
