SOA und Servicekomposition: Interoperabilität und Discovery
Moderne Unternehmen befinden sich im ständigen Fluss der sich ändernden Anforderungen und sich neu ergebenen Geschäftsziele. Daher wird in der Systementwicklung die Serviceorientierung (SOA) als neues Realisierungsparadigma und Architekturmodell propagiert. Sie erlaubt lose gekoppelte Services bedarfsbezogen in Workflows zu aggregieren, um sehr agil auf Geschäftsanforderungen reagieren zu können. Hierbei ergeben sich zentrale Herausforderungen bei der Erstellung der Workflows durch die Heterogenität der Services und das Identifizieren geeigneter Services bzw. Service-Provider.
Der Vortrag adressiert genau diese wirtschaftlich relevanten Aspekte beim Übergang eines Geschäftsprozesses hin zu einer lauffähigen Workflow-Anwendung. Es werden Verfahren vorgestellt, die über einen softwareunterstützten Prozess die Service-Interoperabilität erzielen. Weiterhin wird auf konkrete Business-Registries eingegangen, die einerseits Geschäftskontext, wie Service-Level-Agreements (SLAs) oder Vertrauensbeziehungen, einbeziehen und andererseits datengetriebene Servicekompositionen erkennen und herleiten.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Sie findet am 30. Juni 2008, 18:30 Uhr, im Konferenzhotel President statt.
Dr. Uwe Radetzki, Senior IT-Experte
Dr. Uwe Radetzki studierte und promovierte in Informatik an der Universität Bonn. Zwischen 2000 und 2006 forschte er dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter an SOA-Themen. Seinen Werdegang setzte er in England beim IT Innovation Centre mit Forschungsarbeiten zu Business Grids fort. Seit 2008 arbeitet Dr. Uwe Radetzki im Technologiemanagement der Deutschen Post AG.
