Verbindung von Modellierung und Programmierung über DSLs
Zusammenfassung
Traditionell sind Modellierung und Programmierung zwei verschiedene Dinge. Das eine eher graphisch, dass andere typischerweise textuell. Die verwendeten Tools sind üblicherweise unterschiedlich und lassen sich nur begrenzt sinnvoll integrieren. Es stellt sich die Frage, warum das so ist, und ob das so sein muss.
Mit textuellen DSLs und Language Workbenches lassen sich diese beiden Welten erheblich näher zusammen bringen, mit der Konsequenz dass man eigentlich nicht mehr zwischen Modellierung und Programmierung unterscheidet. Stattdessen, kann man einfach bei der Softwareentwicklung für die verschiedenen Aspekte eines Systems eine zu deren Beschreibung optimal passende Sprachen verwenden. Die Sprachen die zur Beschreibung eines Systems notwendig sind, sind alle innerhalb einer IDE verwendbar und vollständig symbolisch integriert.
Dieser Vortrag besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil argumentiert Markus Völter, warum Modellierung und Programmierung nicht grundsätzlich unterschiedliche Tätigkeiten sind, und welche Vorteile sich ergeben, wenn sie denn konzeptionell und tooltechnisch das gleiche wären.
Im zweiten Teil zeigt Markus Völter anhand von Eclipse TMF Xtext und JetBrains MPS zwei moderne Werkzeuge zur Implementierung von DSLs. Beide Werkzeuge sind Open Source.
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Kontakt
Markus Völter, Softwarearchitekt und Coach
Markus Völter arbeitet als Softwarearchitekt und Coach für die itemis in Stuttgart. Seine Schwerpunkte liegen dabei auf Architektur, modellbasierter Softwareentwicklung, domänenspezifischen Sprachen und Produktlinen-Engineering.
Markus Völter hält regelmäßig Vorträge auf den entsprechenden Konferenzen und ist (Ko-)Autor verschiedener Bücher, Patterns und Artikel.
