SCRUM: Vom Businessneed zum hochwertigen Produktbacklog
Zusammenfassung
Auch in agilen Vorgehensmodellen werden Anforderungen mit einer gewissen Reife benötigt. Je präziser die Anforderungen, desto valider die Schätzung. Dementsprechend ist das Sprintergebnis sicherer und der Kunde ist zufriedener.
Dieser Vortrag bildet die Auftaktveranstaltung des »Scrumtisch Rhein/Ruhr«, der neuen Scrum-Community in NRW zur Förderung des Meinungsaustausches und zur Pflege von Kontakten.
In langlaufenden, größeren, agilen Projekten enthalten das Produktbacklog und die Sprints immer wieder verschiedene Aufgaben, die nicht rein fachlich motiviert sind, sondern im Spannungsfeld eines realen Projektes entstehen. Diese können mitunter den größten Teil eines Sprints ausmachen.
In diesem Vortrags wird gezeigt, wie in großen Projekten Anforderungsanalyse und Produktbacklog miteinander verzahnt werden können. Wie kann der Productowner die Anforderungen aus den verschiedenen Projektbereichen den fachlichen Scope, die technischen Notwendigkeiten (z.B.: Refactornigs, Security) und die Erfordernisse des Betriebes identifizieren und optimal im Produktbacklog priorisieren? Außerdem stellen die Vortragenden die Methoden vor, die sich in einem mehrjährigen Scrum-Projekt bewährt haben.
Vortragende
Sebastian Neus, Vorstand
Sebastian Neus verantwortet als Vorstand den Bereich Marketing und Vertrieb.
Dr. Martin Mandischer, Bereichsleiter Projektmanagement
Dr. Martin Mandischer ist als Prokurist verantwortlich für die Projektmanagementsparte der itemis.
Als zertifizierter Projektmanager des PMI, zertifizierter Scrum-Master und Scrum Practitioneer leitet er seit mehr als 10 Jahren Projekte in verschiedenen nationalen und internationalen Kundenumfeldern. Im Rahmen seiner Projekte treibt er die generative und modellbasierte Softwareentwicklung bereits seit 1988 voran und setzt auf agile Vorgehensmodelle.
