Software Engineering mit Domänenspezifischen Sprachen und Language Workbenches

22.02.2010, 09:00 Uhr22.02.2010, 17:00 Uhr, Software Engineering 2010, Veranstalter: Universität Paderborn

Zusammenfassung

Als Softwareentwickler sind wir daran gewöhnt, uns mithilfe existierender Programmiersprachen auszudrücken, also die Fachlichkeit des zu erstellenden Systems mittels objektorientierter, funktionaler, oder andere Ausdrucksmittel der Implementierungssprache zu beschreiben.
In den letzten Jahren haben sich allerdings Werkzeuge entwickelt, mit denen es möglich ist, eigene Sprachen zu bauen beziehungsweise existierende Sprachen zu erweitern. In diesem Tutorium gehen wir darauf ein, wie sich Softwareentwicklung ändert wenn man die Möglichkeit hat die Sprache an die Domäne anzupassen, und nicht gezwungen ist, sich im Rahmen existierender Programmiersprache zu bewegen.   

Im ersten Teil des Tutoriums erläutern wir Grundlagen zu domänenspezifischen Sprachen und Spracherweiterungen und erläutere einige wichtige Anwendungsfälle für diese Technologien. Im zweiten Teil werden wir zwei Werkzeuge zeigen mit denen Sprachbau mit vertretbarem Aufwand möglich ist (Eclipse Xtext, JetBrains MPS). Der zweite Teil besteht zum Großteil aus praktischen Übungen.

Markus Völter, Softwarearchitekt und Coach

Markus Völter arbeitet als Softwarearchitekt und Coach für die itemis in Stuttgart. Seine Schwerpunkte liegen dabei auf Architektur, modellbasierter Softwareentwicklung, domänenspezifischen Sprachen und Produktlinen-Engineering.

Markus Völter hält regelmäßig Vorträge auf den entsprechenden Konferenzen und ist (Ko-)Autor verschiedener Bücher, Patterns und Artikel.

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